Eine Hallenheizung auf Wärmepumpenbasis nutzen

Grundsätzlich zählt eine Hallenheizung mit Wärmepumpe zu den energiesparenden, umweltfreundlichen und regenerativen Systemen, die sowohl mit als auch ohne eine zusätzliche Fußbodenbeheizung betrieben werden kann.

Gerade durch die Kombination mit Heizanlagen, die auf erneuerbaren Energieträgern beruhen, erweisen sich die Hallenwärmepumpen als äußerst regenerative Offerten.

Außerdem können diese Heizsysteme dezentral ohne Heizgas und Heizöl genutzt werden und zeichnen sich durch einen minimalen Leistungsverlust bei Temperaturen von bis zu -15 °C aus. Das Heizen mit warmer Luft stellt daher insbesondere bei Hallen und Großräumen eine ganz neue Generation dar, die noch viel Potenzial bereithält.

Einsatzmöglichkeiten der Wärmepumpen in der Halle

Leistungsstarke Wärmepumpen und Hybridwärmepumpen eignen sich insbesondere für Hallen, die über eine recht hohe Decke verfügen. In diesem Zusammenhang sollte der Einsatz einer entsprechenden Wärmepumpe daher unbedingt in Abhängigkeit von den baulichen Eigenheiten erfolgen. Bedeutsam sind in diesem Bezug hauptsächlich die:

  • Luft-Luft-Wärmepumpen
  • Sole-Gewerbe-Wärmepumpen mit einem COP bis 7 und einer Leistung von 1 MW sowie die
  • Luft-Wasser-Wärmepumpen

Solche ausgefeilten Systeme sind optimal, wenn es darum geht, ein kraftvolles Temperieren von Gewerbe- und Industriehallen, Verkaufs-, Messe- und Lagerhallen sowie großflächigen Büroräumen zu erzielen. Eine sehr umweltfreundliche und vor allen Dingen energieeffiziente Alternative ist eine Verbindung aus Wärmepumpe und Photovoltaik­anlage.

Arten von Wärmepumpen für eine zweckmäßige Hallenheizung

Die Wärmepumpen für die Hallenheizung können in Form der

  • Luft und Luft-Luft sowie Inverter-Wärmepumpen
  • Industrie- und Gewerbe-Wärmepumpen sowie als
  • Abwärme- und Prozess-Wärmepumpen

eingesetzt werden. Bei allen Versionen wird die Wärmeenergie aus differenten Medien entnommen.

Funktionsweise der Wärmepumpen für Hallen und Großräume

Beim Energiemanagement in Großräumen und Hallen spielen die Hallenwärmepumpen eine ganz wesentliche Rolle. Das liegt sicherlich auch daran, dass sich die Wärmepumpen für die Hallenheizung gut mit solarer Energie und Photovoltaikanlagen kombinieren lassen.

Die Wärmepumpen für die Hallenheizung und die Wärmepumpen, die bereits in privaten Bereichen genutzt werden, unterscheiden sich in deren Funktionsprinzipien nicht voneinander.

An sich basiert eine Wärmepumpe in jedem Fall auf Prozessen, bei denen der Umgebungsluft oder der Erde Wärmeenergie entnommen und an ein Kältemittel abgegeben wird. Es entsteht eine Temperaturdifferenz von 6 K. Diese wird durch einen Durchlauf des Kältemittels durch einen Kompressor und einen Verdichter auf bis zu 50 °C erhöht.

Das Verdichten und Komprimieren des Kältemittels bewirkt diese Temperaturzunahme. Mindestens 15 K werden als Heizwärme an den Innenraum abgegeben, bis zu 35 °C werden an die Wärmepumpe zurückgeführt. Das Kältemittel unterliegt einer Abkühlung und kann wieder neue Wärme absorbieren.

Leistungsrelevante und technische Parameter für Hallenheizungs-Wärmepumpen

Bei der Entscheidung, ob eine Wärmepumpe als wirtschaftliche Hallenheizung angeschafft werden soll, werden immer spezielle Faktoren beachtet. Diese ergeben sich aus der Heizleistung und dem COP-Wert sowie aus weiteren Kriterien, zu denen

  • die Heizlimits, die Baugröße und die Kosten
  • die Möglichkeiten der Abdeckung eines bestehenden Restbedarfs
  • die Möglichkeiten der Energiespeicherung und der Optimierbarkeit

gehören. Außerdem gibt es hinsichtlich der Konzeption von Wärmepumpen Fabrikate, die speziell auf die Kombination mit Heizkörpern (für Heizkörper geeignete Wärmepumpen) ausgelegt sind.

Vorteile des Betreibens von Wärmepumpen als Hallenheizung

Wenn eine Wärmepumpe fachmännisch richtig als Hallenheizung verbaut wird, dann ist nicht nur ein bedarfsgerechtes Innenklima realisierbar, sondern auch diverse Einsparungen an Energiekosten sind umsetzbar.

Außerdem wird die Emission von Kohlendioxid gesenkt und eine betriebssichere, wirtschaftliche Hallennutzung kann gewährleistet werden. Entsprechend ausgefertigte Wärmepumpen für die Hallenheizung

  • machen unabhängig von Heizgas- und Heizölpreisen
  • reduzieren die anfallenden Heizkosten auf bis zu 50%
  • liefern fast 2/3 an Heizenergie kostenfrei durch natürliche Umweltressourcen

Die Systeme funktionieren außerdem geräuscharm, fast wartungsfrei und erfordern keine zusätzlichen Vorratstanks.

Hybrid-Systeme bei Wärmepumpen für Hallen

Die sogenannten Hybrid-Lüftungssysteme können sowohl Belüften als auch Heizen und werden aus mehreren Komponenten erstellt:

  • Zuluft-Bauteile mit Direktbefeuerung
  • Tauscher für Kältemittel, Filter und Rahmenbauteile
  • Außenheit aus Luft-Luft-Wärmepumpe sowie geräuscharme Radialventilatoren

Typische Hybridanlagen basieren auf einer wirkungsgradoptimierten Steuerung der Heizung und einer wirtschaftlichen Ausnutzung von Restwärme.

Hallenwärmepumpen mit erstaunlichem Potenzial

Gerade in Gewerbehallen, in denen sich Menschen eine recht lange Zeit aufhalten und wechselnde klimatische Bedingungen erfüllt werden müssen, sind verschiedene technische Erweiterungen der Hallenwärmepumpen eine sinnvolle Weiterentwicklung.

Solche Innovationen sind zum Beispiel die:

  • Luft-Luft-Wärmepumpe als Hybridwärmepumpe und die
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe (gleichzeitig als Fußbodenheizung nutzbar)

Außerdem gibt es bereits fortschrittliche Hallenwärmepumpen, die für unterschiedliche Temperaturlimits wie bis zu -25 °C Außentemperatur und einer Vorlauftemperatur von nur 60 °C ausgelegt sind.

Solche Außenwärmepumpen bestechen durch eine automatische Drehzahlregulierung, eine COP von bis zu 4,38 und eine wartungsarme Niedertemperaturtechnik.

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