Ein wichtiges Effizienz-Kriterium: Der Stromverbrauch

Wer sich für eine Wärmepumpe entscheidet, investiert in ein modernes technisches Gerät, das Gebäude nicht nur effektiv beheizen, sondern im Sommer auch klimatisieren oder das Leitungswasser erwärmen kann. Damit Wärmepumpen jedoch wirklich effizient und umweltfreundlich im Betrieb sind, muss der Stromverbrauch der Geräte stimmen.

Eine Wärmepumpe, die Unmengen an elektrischer Energie verbraucht, um mithilfe regenerativer Energien Wärme oder Kälte zu erzeugen, ist langfristig nicht nur teuer, sondern verspielt auch ihren ökologischen Vorteil.

Darum sollte man sich schon vor dem Kauf detailliert mit dem Thema Stromverbrauch und Wärmepumpen auseinandersetzen, um nicht das falsche Modell zu wählen, das einem später Probleme bereitet.

Funktionsprinzip: So nutzen Wärmepumpen den zugeführten elektrischen Strom

Um zu verstehen, worauf es beim Einschätzen des Stromverbrauchs einer Wärmepumpe ankommt, ist es zunächst hilfreich, sich deren Funktionsprinzip noch einmal vor Augen zu führen. Wärmepumpen entziehen einem Medium thermische Energie und führen es einem anderen Medium zu.

Als Ausgangsmedium kann unter anderem Grundwasser, der Erdboden, Außen- oder auch Raumluft verwendet werden. Der Entzug der thermischen Energie funktioniert aber nicht von allein - hierfür muss technische Arbeit aufgewendet werden.

Dafür benötigt eine Wärmepumpe elektrischen Strom. Auch für Wärmepumpen, die ihre Funktionsreihenfolge umkehren können und so statt heizen kühlen können, wird Strom gebraucht.

Das ist bei der Frage nach dem Stromverbrauch zu beachten

Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe hängt direkt mit ihrer Leistungszahl sowie der sogenannten Jahresarbeitszahl zusammen. Diese beiden Größen werden vom Hersteller häufig als COP und JAZ angegeben.

Die Leistungszahl (COP) gibt an, wie das Verhältnis der erzeugten Wärme oder Kälte zur eingesetzten elektrischen Leistung ausfällt. Mit der Jahresarbeitszahl (JAZ) wird hingegen der Jahreswert dieses Verhältnisses angegeben, wie er von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden kann.

Möchte man den Stromverbrauch einer Wärmepumpenheizung ermitteln und richtig einschätzen, muss man sich außerdem über die Heizstunden im Jahr im Klaren sein.

Je nachdem, ob die Pumpe nur als Heizung, als Warmwasseraufbereiter oder auch als Klimaanlage genutzt werden soll, können die durchschnittlichen Heizstunden im Jahr stark variieren. Auf einen Jahresstromverbrauch kommt man nun, indem man die Heiz- bzw. Kühlleistung einer Wärmepumpe durch die Jahresarbeitszahl teilt und diesen Wert dann mit den Heizstunden multipliziert.

Beispiele für unterschiedlichen Stromverbrauch verschiedener Wärmepumpen

Anhand dreier Beispiele typischer Wärmepumpen kann auch verdeutlicht werden, wie stark sich die Art der Wärmepumpe auf den Stromverbrauch auswirkt:

  • Sole-Wasser-Pumpe: Eine Wärmepumpe, die Erdwärme als Ausgangsmedium verwendet, kann ganzjährig auf kraftvolle Ressourcen zurückgreifen. Daher haben diese Modelle im Schnitt sehr gute Jahresarbeitszahlen von etwa 4-5 und einen niedrigen Stromverbrauch.
  • Wasser-Wasser-Pumpe: Wärmepumpen, die die thermische Energie aus dem Grundwasser gewinnen, verfügen ebenfalls über sehr gute Jahresarbeitszahlen. Sie sind im Verbrauch vergleichbar mit Erdwärme-Pumpen.
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe: Diese Modelle haben den Vorteil, dass hier weder Grundwasser gefördert noch tief in die Erde gebohrt werden muss. Allerdings verfügen die Wärmepumpen über deutlich niedrigere Arbeitszahlen. Eine Luft-Wasser-Pumpe, die eine vergleichbare Leistung mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe hat, kann bis zu 3000 Kilowattstunden mehr Strom im Jahr verbrauchen.
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