Beim Kauf einer Wärmepumpe nicht auf Beratung verzichten

Unabhängig davon, dass Interessenten eine handelsübliche Wärmepumpe kaufen können, die sowohl fabrikneu als auch in neuwertigem, gebrauchtem Zustand angeboten wird, ist es unerlässlich, sich im Vorhinein über das Verhältnis von Kosten und Nutzen im Klaren zu sein.

Neben einer umfassenden professionellen Beratung und fachlich versierten Informations­beschaffung, dem Vergleichen von Preisen und dem Überprüfen des tatsächlichen Bedarfs sollten auch die Finanzierungs­möglichkeiten und die Auswahl innerhalb der unterschiedlichsten Sortimente sorgfältig bedacht werden.

Relevante Aspekte beim Kauf einer Wärmepumpe

Im Einzelnen bestehen die zu berücksichtigenden Kriterien in einer Klärung folgender Aspekte:

  • Fläche, Lage und Wärmemenge des betreffenden Gebäudes
  • Güte des Grundwassers und Beschaffenheit des Erdreichs
  • Gewohnheiten beim Heizen, Dämmung des Gebäudes und klimatische Bedingungen im Winter

Darüber hinaus gilt es, die Stromversorgung und die baulichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Die Preise für die aktuellen Offerten, die sich den Verbrauchern beim Kauf einer Wärmepumpe eröffnen, liegen derzeit in einem Bereich zwischen 5.000 bis 15.000 Euro allein für die technischen Ausrüstungen.

Installationsrelevante Anforderungen vor dem Kauf einer Wärmepumpe beachten

Da es sich bei den meisten Wärmepumpen nicht umgehen lässt, zusätzliche Ein- oder Anbauten sowie vorbereitende Arbeiten durchzuführen, ist es wichtig, eine Prüfung ...

  • der Positionierungsmöglichkeiten für eine Erdbohrmaschine
  • der Entsorgungsvoraussetzungen für Bauschutt und Abfälle sowie
  • ausreichender Zugänge zum Grundstück

... vorzunehmen. Immer wieder weisen die Hersteller, Anbieter und Käufer beim Kauf einer Wärmepumpe darauf hin, sich die interessanten Testergebnisse anzusehen.

Diese Prüfungen und Tests umfassen nicht nur die Erfahrungen von Nutzern, sondern gleichermaßen auch die Testresultate, die von unabhängigen Institutionen ausgeführt werden. Dabei wird vorrangig auf die Wirtschaftlichkeit von Wärmepumpen als Heizungsunterstützung und für die Zubereitung von warmem Brauchwasser eingegangen.

Theoretische Kennzahlen beim Kauf einer Wärmepumpe betrachten

Aufgrund umfangreicher Berechnungen ist es möglich, schon im Vorhinein eine Effizienzprüfung von einzelnen Modellen an Wärmepumpen anzustellen.

Außerdem sind nach eingehender Überprüfung natürlicher Bedingungen wie Boden-, Luft- und Wasserqualität Kaufentscheidungen in der Hinsicht realisierbar, sich schlichtweg danach zu richten, welcher Typus der Wärmepumpe individuell am besten passen würde.

Nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, dass es sich bei manchen Gebäuden um eine Nachrüstung oder eine Erstinstallation handelt. Erweitert werden diese Punkte durch technische Parameter, die sich als ...

  • Leistungszahl
  • Gütegrad und Primärenergiefaktor sowie als
  • Jahresarbeitszahl

... darstellen.

Bedeutung von Leistungszahl, Gütegrad und Jahresarbeitszahl für die Entscheidungsfindung beim Kauf einer Wärmepumpe

Nicht nur in Bezug auf die Umwelt, sondern ebenso in Anbetracht der Ökonomie sollte der Kauf einer Wärmepumpe eine lohnenswerte Aktion sein.

Das wünscht sich nicht nur der spätere Nutzer, sondern auch die Allgemeinheit, die von der Umweltfreundlichkeit der Wärmepumpen profitiert. Dem thermischen Wirkungsgrad einer Wärmepumpe ist die Differenz zwischen aufgenommener Energie und abgegebener Energiemenge bei allen Maschinen oder Anlagen gleichzustellen.

Diese Komponente wird durch die Leistungszahl ausgedrückt. In die Berechnung der Leistungszahl gehen Einzelheiten wie Wärme- und Reibungsverluste, kondensierte Heizwassermengen und Überhitzungserscheinungen des Kältemittels ein.

Solche Einflüsse sind meist an die technischen Konfigurationen und die Umgebungseigenschaften gebunden. Daraus ergibt sich eine Differenz zwischen der realen und der theoretischen Leistungszahl. Diese wird als Gütegrad bezeichnet.

Jahresarbeitszahl und Primärenergiefaktor beim Kauf einer Wärmepumpe

Von geschulten und erfahrenen Beratern sowie in einschlägiger Fachliteratur werden die Jahreszahl und der Primärfaktor immer im Zusammenhang mit der Effizienzermittlung von Wärmepumpen berücksichtigt. Innerhalb eines Jahres erbringt die Wärmepumpe eine Leistung, die unter der Jahresarbeitszahl zusammengefasst wird.

Sie gibt in kWh Auskunft über das Verhältnis zwischen verbrauchter Energie in Form von elektrischem Strom und der tatsächlich gewonnenen Menge an Heizenergie. Hinter dem Primärenergiefaktor verbirgt sich ebenfalls die Gegenüberstellung von eingesetzter Energie und abgegebener Wärme.

Bewegt sich der Primärenergiefaktor in einem niedrigen Limit, ist das ein Zeichen für eine besonders nachhaltige und umweltfreundliche Konstellation der Wärmepumpe.

Beachtenswerte Vorteile für beim Kauf einer Wärmepumpe

Etwas leichter zu verstehen und auch von bislang unbedarften Laien zu durchschauen sind verschiedene andere Optionen. Diese bestehen aus positiven Gebrauchsmerkmalen wie:

  • Umweltfreundlichkeit, Sparsamkeit und Wartungsarmut
  • Rentabilität, Sauberkeit, Flexibilität
  • Förderungswürdigkeit, Unabhängigkeit und Platzarmut

Viele Nutzer schätzen ganz unterschiedliche Faktoren, wie beispielsweise eine gewisse Unabhängigkeit von teuren fossilen Energieträgern. Andere Betreiber lassen sich beim Kauf von Wärmepumpen wiederum überwiegend davon überzeugen, dass es für fast alle Arten und Typen von Gebäuden kompatible Fabrikate gibt.

Die Förderungswürdigkeit als günstige Kondition beim Wärmepumpenkauf

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass es sich lohnt, auf der Basis verschiedener staatlicher Zuschüsse den Kauf einer Wärmepumpe in Erwägung zu ziehen. Grundsätzlich werden Wärmepumpen finanziell unterstützt. Das geschieht im Rahmen des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien durch variierende Einrichtungen wie:

  • Kreditanstalt für Wiederaufbau mit finanziellen Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen
  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit einem Effizienzbonus und einer Innovationsförderung
  • örtliche Energieanbieter durch verbraucherfreundliche Sondertarife

Unter diesen Umständen ist nicht nur eine Investition einfacher umsetzbar, sondern auch die Amortisation der Wärmepumpen stellt sich wesentlich schneller ein, wenn ein Teil der Anschaffungskosten reduziert werden kann. Während des laufenden Betriebes können sich die Nutzer insbesondere über die Sondertarife seitens der Anbieter von elektrischem Strom freuen.

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