Warum Portfolios oft falsch gelesen werden
Auftraggeber schauen Portfolios oft nach einem einfachen Muster an: gefällt mir oder gefällt mir nicht. Das ist verständlich, greift aber zu kurz.
Ein Portfolio zeigt nicht nur Stil, sondern Arbeitsweise, Erfahrung und Problemlösungskompetenz. Wer weiß, worauf zu achten ist, trifft bessere Entscheidungen.
Stil ist nicht gleich Qualität
Ein einheitlicher Stil kann ein Vorteil sein, muss aber nicht zum eigenen Projekt passen.
Wichtiger ist, ob der Grafiker unterschiedliche Anforderungen lösen kann oder immer nach demselben Muster arbeitet.
Kontext und Aufgabenstellung verstehen
Aussagekräftige Portfolios erklären Projekte. Ziel, Einsatzbereich und Herausforderung sollten erkennbar sein.
Reine Bildsammlungen ohne Kontext sagen wenig darüber aus, ob ein Designer Probleme lösen kann.
Umsetzung wichtiger als Effekte
Aufwendige Effekte beeindrucken schnell, sind aber nicht immer relevant.
Gutes Grafikdesign zeigt sich oft in klarer Struktur, verständlicher Gestaltung und sauberer Umsetzung.
Relevanz für das eigene Projekt prüfen
Nicht jedes gute Portfolio passt zum eigenen Bedarf. Entscheidend ist die Nähe zu ähnlichen Projekten oder Zielgruppen.
Gerade im Unternehmenskontext lohnt der Abgleich mit B2B Grafikdesign.
Prozess und Zusammenarbeit erkennen
Ein gutes Portfolio lässt Rückschlüsse auf die Arbeitsweise zu. Gibt es Struktur, Wiederholbarkeit und Klarheit?
Das ist oft wichtiger als einzelne starke Motive.
Typische Fehler bei der Portfolio Bewertung
Sich nur vom eigenen Geschmack leiten zu lassen oder auf Trends zu fokussieren, führt häufig zu Fehlentscheidungen.
Auch hier zeigen sich bekannte Grafikdesign Fehler.
Fazit: Portfolios richtig lesen
Ein Portfolio ist kein Kunstkatalog. Es ist ein Arbeitsnachweis.
Wer Aufgaben, Lösungen und Relevanz bewertet, findet den passenden Grafiker.
Dieser Inhalt wurde von der Redaktion primaProfi erstellt und folgt den redaktionellen Grundsätzen sowie der Methodik der Plattform. Weitere Informationen finden Sie unter Redaktion & Methodik.
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