Warum die Kombination auf den ersten Blick attraktiv wirkt
Infrarotheizungen werden mit Strom betrieben, Photovoltaikanlagen erzeugen Strom. Auf den ersten Blick scheint die Kombination daher logisch.
Viele Eigentümer erhoffen sich, selbst erzeugten Solarstrom direkt zum Heizen zu nutzen und so die laufenden Kosten zu senken.
Die zeitliche Realität von Stromerzeugung und Heizbedarf
Photovoltaikanlagen erzeugen den meisten Strom tagsüber und vor allem im Sommer. Der höchste Heizbedarf entsteht jedoch in den Morgen- und Abendstunden sowie in den Wintermonaten.
Genau dann steht meist nur wenig Solarstrom zur Verfügung. In diesen Phasen muss die Infrarotheizung weiterhin mit Netzstrom betrieben werden.
Welche Rolle Stromspeicher spielen
Stromspeicher können helfen, Solarstrom zeitversetzt zu nutzen. Sie erhöhen den Eigenverbrauch und machen die Kombination flexibler.
Für längere Heizphasen oder mehrere Tage reichen handelsübliche Speicher jedoch nicht aus. Die Kapazitäten sind dafür zu begrenzt.
Wann die Kombination sinnvoll sein kann
Die Verbindung aus Infrarotheizung und Photovoltaik kann sinnvoll sein, wenn die Infrarotheizung nicht als alleinige Hauptheizung eingesetzt wird.
In gut gedämmten Gebäuden oder bei der Beheizung einzelner Räume lässt sich selbst erzeugter Solarstrom gezielt nutzen. Voraussetzung ist eine realistische Einschätzung der Leistungsfähigkeit einer Infrarotheizung.
Photovoltaik realistisch einordnen
Für das Verständnis der gesamten Kombination ist es wichtig, die Grundlagen und Grenzen moderner Solaranlagen zu kennen. Eine sachliche Einordnung bietet der Überblick zur Photovoltaik und ihrer Nutzung im Haushalt.
Wer beide Systeme kombiniert, sollte sie immer als Ergänzung betrachten – nicht als vollständigen Ersatz eines klassischen Heizsystems.
Dieser Inhalt wurde sorgfältig erstellt und stammt aus der Redaktion von primaProfi. Mehr Infos unter Redaktion & Methodik.
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