Welche Organisationsform für Unternehmen sinnvoller ist
Viele Unternehmen stehen früher oder später vor der Frage, ob Marketing intern aufgebaut oder an eine externe Werbeagentur ausgelagert werden soll. Beide Modelle verfolgen unterschiedliche Ansätze und bringen jeweils eigene Chancen und Risiken mit sich.
Die Entscheidung wird häufig aus Kostensicht getroffen. In der Praxis sind jedoch Struktur, Steuerbarkeit und langfristige Wirkung mindestens genauso relevant. Wer diese Faktoren außer Acht lässt, riskiert ineffiziente Abläufe und enttäuschende Ergebnisse.
Was Inhouse Marketing leisten kann
Ein internes Marketingteam bietet kurze Wege und ein tiefes Verständnis für Produkte, Prozesse und Unternehmenskultur. Entscheidungen lassen sich schnell treffen, Abstimmungen sind direkt und Wissen bleibt im Unternehmen.
Gerade bei kontinuierlichen Aufgaben oder stark unternehmensspezifischen Themen kann Inhouse Marketing effizient arbeiten. Voraussetzung ist jedoch, dass ausreichend Kapazitäten, Fachwissen und klare Verantwortlichkeiten vorhanden sind.
Grenzen interner Marketingstrukturen
Inhouse Teams stoßen an Grenzen, wenn Spezialwissen fehlt oder zusätzliche Perspektiven benötigt werden. Neue Impulse, externe Benchmarks oder kreative Distanz lassen sich intern nur schwer abbilden.
Auch personelle Abhängigkeiten spielen eine Rolle. Fällt Know-how kurzfristig aus oder verlässt das Unternehmen, entstehen schnell Lücken, die nicht sofort kompensiert werden können.
Stärken externer Werbeagenturen
Werbeagenturen bringen Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen und Projekten mit. Sie arbeiten mit eingespielten Prozessen und können mehrere Disziplinen bündeln, von Strategie bis Umsetzung.
Besonders bei größeren Kampagnen oder strategischen Neuausrichtungen bietet dieser Blick von außen Vorteile. Die Arbeitsweise orientiert sich dabei häufig an etablierten strategischen Marketingprozessen, die intern erst aufgebaut werden müssten.
Typische Risiken bei externer Vergabe
Die Zusammenarbeit mit einer Agentur erfordert klare Steuerung und realistische Erwartungen. Ohne definierte Ziele und feste Ansprechpartner entstehen Reibungsverluste, die den Nutzen externer Unterstützung schmälern.
Ein weiteres Risiko liegt in der Distanz zum Tagesgeschäft. Wenn Informationen verzögert oder gefiltert ankommen, leidet die Passgenauigkeit der Maßnahmen.
Kombinationsmodelle als praxisnahe Lösung
Viele Unternehmen entscheiden sich bewusst gegen ein Entweder oder. Stattdessen wird ein kleines Inhouse Team aufgebaut, das externe Partner gezielt ergänzt und steuert.
Dieses Modell vereint internes Wissen mit externer Expertise. Wer passende Partner sucht, findet Orientierung im Werbeagentur-Verzeichnis und kann Spezialisierungen gezielt vergleichen.
Welche Lösung langfristig passt
Die richtige Organisationsform hängt von Zielsetzung, Budget, Marktumfeld und internen Ressourcen ab. Pauschale Empfehlungen greifen zu kurz und führen selten zu nachhaltigen Ergebnissen.
Wichtig ist, regelmäßig zu überprüfen, ob das gewählte Modell noch zur aktuellen Unternehmensphase passt. Wachstum, neue Märkte oder veränderte Ziele können eine Anpassung erforderlich machen.
Dieser Inhalt wurde sorgfältig erstellt und stammt aus der Redaktion von primaProfi. Mehr Infos unter Redaktion & Methodik.
Mit nur wenigen Klicks fordern Sie unverbindlich Vergleichsangebote von regionalen Fachbetrieben an.
Für Kunden ist unser Service kostenfrei. Wir finanzieren uns über eine Servicegebühr, die wir von den Anbietern erhalten.
Seit 2011 haben wir bereits über 70.000 Kunden beim Vergleichen und Sparen geholfen.
