Warum die Dimensionierung über Erfolg oder Misserfolg entscheidet
Die Leistungsfähigkeit einer Infrarotheizung steht und fällt mit der richtigen Dimensionierung. Ist die Heizleistung zu gering, wird der Raum nicht gleichmäßig warm. Ist sie zu hoch angesetzt, steigen die Stromkosten unnötig an.
Probleme entstehen häufig nicht durch die Technik selbst, sondern durch eine unzureichende Planung. Gerade bei Infrarotheizungen wirkt sich eine falsche Dimensionierung im Alltag besonders deutlich aus.
Warum Quadratmeter-Angaben allein nicht ausreichen
Häufig wird empfohlen, die Heizleistung anhand pauschaler Quadratmeterwerte zu bestimmen. Solche Richtwerte können eine grobe Orientierung liefern, sind jedoch keine verlässliche Planungsgrundlage.
Ein Raum mit gleicher Fläche kann je nach Dämmstandard, Raumhöhe oder Fensteranteil einen völlig unterschiedlichen Wärmebedarf haben. Wer sich ausschließlich an Quadratmetern orientiert, riskiert Fehlentscheidungen.
Welche Faktoren bei der Dimensionierung berücksichtigt werden müssen
Für eine realistische Einschätzung des Heizbedarfs müssen mehrere Einflussfaktoren gemeinsam betrachtet werden. Erst ihr Zusammenspiel ergibt ein belastbares Ergebnis.
- Dämmzustand von Außenwänden, Decken und Fenstern
- Raumhöhe, Grundriss und offene Übergänge
- Nutzung des Raumes und gewünschtes Temperaturniveau
- Anzahl, Größe und Position der Heizflächen
Besonders wichtig ist die Platzierung der Heizflächen. Infrarotheizungen arbeiten mit Strahlungswärme und müssen freie Flächen im Raum erreichen, um ihre Wirkung optimal zu entfalten.
Typische Fehler bei der Planung von Infrarotheizungen
Ein häufiger Fehler ist das bewusste Unterdimensionieren, um Anschaffungskosten zu sparen. In der Praxis laufen die Geräte dann dauerhaft, ohne den Raum ausreichend zu erwärmen.
Ebenso problematisch ist eine ungünstige Verteilung der Heizflächen. Wird die Strahlung durch Möbel oder falsche Montageorte eingeschchränkt, sinkt die Effizienz spürbar.
Wann eine professionelle Planung sinnvoll ist
Eine fachliche Planung berücksichtigt den tatsächlichen Wärmebedarf und die baulichen Gegebenheiten. Sie hilft dabei, die Heizleistung realistisch einzuschätzen und langfristige Mehrkosten zu vermeiden.
Gerade wenn eine Infrarotheizung als Hauptheizung genutzt werden soll oder mehrere Räume ausgestattet werden, ist eine individuelle Dimensionierung entscheidend für Komfort und Wirtschaftlichkeit.
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