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Die meisten Bestatter bieten alle Bestattungsarten

In jedem Fall ist die Entscheidung für die Verfahrensweise nach dem Ableben eines Menschen eine außerordentlich persönliche Sache.

Die Auswahl kann sowohl für die Person selbst zu Lebzeiten im Rahmen einer Bestattungs­verfügung als auch für die Hinterbliebenen recht schwierig zu treffen sein. Im Mittelpunkt bei der entsprechenden Bestattungsart steht immer die Individualität des Verstorbenen, die sich anhand folgender Kriterien ergibt:

  • religiöse Zugehörigkeit 
  • bestehende Weltanschauung 
  • individuellen Neigungen und Wünschen 

Gegenwärtig ist die Auswahl an Bestattungen, die den Trauernden von einem Bestatter offeriert werden, recht umfangreich geworden. Die Bestattungsinstitute sind daher neben den her­kömmlichen Varianten gleichfalls für die eher seltenen und außergewöhnlichen Bestattungs­arten gerüstet.

Vom Bestatter begleitete Bestattungsformen

Der Weg ins Paradies (Bestattungsmöglichkeiten)

Die wohl häufigste Form, die von einem Bestatter nach einem Todesfall begleitet wird, ist nach wie vor die Erdbestattung. Diese ist insbesondere für religiöse Verstorbene ein Ritual, das ihren Vorstellungen entspricht. Darüber hinaus unterstützen die Bestatter ebenso die Feuerbestattung, die in Deutschland eine zunehmend häufiger gewählte Bestattungsart darstellt.

Viele Verstorbene und deren Angehörige oder Bekannte wenden sich an die erfahrenen Bestatter ebenfalls dann, wenn eine Natur-, Baum-, Luft-, See- oder Diamantbestattung in der Bestattungsverfügung gewünscht wird. Andererseits können auch die Hinterbliebenen eine dieser Bestattungsmöglichkeiten bei einem Bestattungsunternehmen in Auftrag geben, wenn dies dem Wunsche und der Persönlichkeit des Verstorbenen entspricht.

Kriterien für die Wahl der Bestattungsart

Um sich für eine Bestattungsart entscheiden zu können, spielen häufig noch weitere Faktoren eine wichtige Rolle, die möglichst im Einklang mit den zu respektierenden Wünschen des Verstorbenen und dessen Hinterbliebenen stehen sollten. In diesem Zusammenhang geht es um Vorüberlegungen, die auch gemeinsam mit dem Bestatter erfolgen können. Diese beinhalten zum Beispiel:

  • Welche Beisetzung soll realisiert werden (Einäscherung oder Sarg)? 
  • Sollte die Grabstelle nur teilweise oder komplett anonym sein? 
  • Wie lange wird die Grabstelle genutzt (Einzelgrabstelle kürzer als ein Familiengrab)? 

Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist zudem die Frage nach den jeweiligen Kosten und die Umsetzung der späteren Pflege des Grabes.

Die Erdbestattung als traditionelle Variante der Beisetzung

Neben der sogenannten Feuerbestattung ist die Körperbestattung nach wie vor eine gängige Vorgehensweise. Auch für diese Beisetzungsform zeigen die Bestatter eine Bestattungspflicht an, die mit einem Friedhofszwang verbunden ist.

Für die Erdbestattung ist typisch, dass der Sarg mit dem Körper des Verstorbenen in das Erdreich eingelassen wird. Die Bestatter unterstützen die Hinterbliebenen dabei, ein Grabmal und/oder eine Einfriedung zu bestellen. Die üblichen Kosten für eine Erdbestattung ohne Grabpflege liegen je nach Bestatter mindestens ab etwa 7.000 Euro aufwärts.

Die Feuerbestattung wird zunehmend bedeutsam

Hohe Kosten und Probleme mit der späteren Grabpflege sind für viele Menschen Gründe, sich beim Bestatter für eine Feuerbestattung oder Einäscherung zu entschließen.

Der Leichnam wird dabei zu Asche verbrannt und in einer Urne beigesetzt. Die Urnen müssen auf einem Friedhof bestattet werden. Wie bei einer Erdbestattung kann auch eine Feuerbestattung teilweise anonym sein, oder die Grabstelle ist ungekennzeichnet. Urnengräber kosten laut Bestatter in der Regel zwischen etwa 340 bis 2.100 Euro.

Alternative Bestattungsarten

Da der Individualität des Verstorbenen bei einer Bestattung noch einmal Ausdruck verliehen werden soll, können besonders naturverbundene Menschen eine See-, Baum- oder Luftbestattung wählen. Besonders speziell sind die bislang noch äußerst seltenen Weltraum- oder Diamantbestattungen.

Wissenswertes zum Thema Naturbestattung

Jeder professionell tätige Bestatter kann den Hinterbliebenen mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es darum geht, eine Naturbestattung zu planen und wunschgemäß zu organisieren. Das Konzept der Naturbestattung ist von einem Bestatter in Deutschland nicht umsetzbar; deshalb lassen sich viele Menschen in der Schweiz beisetzen.

Unter Vorlage einer eigenen, vom Verstorbenen zu Lebzeiten schriftlich verfassten Willenserklärung ist dies möglich. Realisiert wird diese Bestattungsart ebenfalls von einem in der Schweiz tätigen Bestatter oder einem Bestattungsunternehmen nach einer Einäscherung. In diesem Zusammenhang bestehen mehrere Vorgehensweisen, bei denen es zum Beispiel ...

  • die anonyme Bestattung auf einer Wiese oder in einem Bergbach 
  • die Beisetzung auf einer Alm- oder Bergwiese oder 
  • in einem Waldstück oder in einem Wasserfall 

... gibt. Im Gegensatz dazu bestehen in Deutschland keine Probleme, eine See- oder Baumbestattung durchzuführen.

Bestatter beraten auch bei Diamantbestattungen

Hinter der Bezeichnung der Diamantbestattung verbirgt sich ein komplizierter Behandlungsprozess der Leichenasche, bei der es zur Entstehung eines Diamanten kommt. Zuvor wird der Leichnam eingeäschert und eine äußerst kleine Menge der Verbrennungsasche wird komprimiert und erhitzt, sodass ein künstlicher Diamant entsteht.

Die Diamantbestattung ist aufgrund des recht hohen Aufwands sehr kostspielig. Die finanziellen Ausgaben bewegen sich dabei zwischen ungefähr 5.000 und 13.000 Euro, wenn ein einkarätiger Diamant gewünscht wird. So kann der Erinnerungsdiamant beispielsweise als Kettenanhänger getragen werden.

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