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Ruhe in Frieden - Baumbestattung

Bestatter - Baumbestattung

Kurz erklärt: Die Beisetzung erfolgt in der Natur, beispielsweise einem Baum, Wald oder einer Wiese. Die Form und das Äußere eines solchen Bestattungsortes sind als solches nicht erkennbar.

Hinweise zur Baumbestattung, die zur Bestattungsart der Naturbestattung gehört. Bestattungen gibt es in vielen Variationen und Verstorbene geben vor ihrem Ableben oftmals bereits Wünsche preis, wie ihre Bestattung ablaufen soll. Eine Baumbestattung ist eine Bestattung in freier Landschaft mit einem Baum als natürlichen Bezugspunkt.

Die Form oder die Äußerlichkeiten eines Grabes sind bei einer Baumbestattung allerdings nicht zu erkennen. Als Voraussetzung gilt eine vorherige Feuerbestattung von einem Bestatter.

Baumbestattung mit Blumenschmuck

Die Gräber befinden sich außerhalb von traditionellen Friedhöfen und werden durch verschiedene Bestattungsunternehmen zur Verfügung gestellt. Bei einer Baumbestattung durch einen Bestatter wird die Urne in der Regel im zuvor gegrabenen Loch beigesetzt.

Falls es das Bestattungsgesetz eines jeweiligen Landes erlaubt, kann die Asche auch vor einem Baum zerstreut werden. Wenn die Beisetzung in einer Urne erfolgt, gibt es Vorschriften zum Material, die eingehalten werden müssen. Diese können je nach Schutzstatus des jeweiligen Waldgebietes variieren.

Es werden daher entweder verrottbare oder dauerhafte Urnen verwendet. Bei den meisten Bestattungen handelt es sich um Urnen aus Flüssigholz oder unterschiedlichen Holzwerkstoffen. Einzelne Genehmigungsbehörden fordern allerdings, dass das Behältnis aus Edelstahl bestehen muss. Materialien einer Urne, die vom Bestatter zur Verfügung gestellt werden, können also sein:

  • Flüssigholz
  • Edelstahl
  • verschiedene Holzwerkstoffe

Ursprung und Idee der Baumbestattungen

Die Idee von einem Bestatter für eine Waldbestattung ist relativ neu und wurde von einem Schweizer im Jahre 1993 entwickelt und erstmals kommerziell genutzt. Ein Kennzeichen der Baumbestattung ist, dass keine individuelle Grabpflege der Trauerstätte möglich ist. Es wird aber von einem Bestattungsinstitut ein Platz zum Trauern zur Verfügung gestellt. Bevor die Idee der Baumbestattung kommerziell wurde, war sie lediglich unter Forstleuten verbreitet.

Einige Förster liegen in ihren betreuten Wäldern begraben. Im Allgemeinen liegt der Anreiz einer Baumbestattung darin, dass davon ausgegangen wird, dass bei einer Bestattung im Wurzelbereich eines Baumes die materielle Hülle des Verstorbenen an die Natur zurückgelangt.

Bäume im Wald

Ein Baum soll dabei Dauerhaftigkeit symbolisieren und auf ewig einen Platz für die Asche des Verstorbenen bieten. Es werden allerdings von Umweltschützern auch negative Punkte genannt, die womöglich der Umwelt nicht zuträglich sind. Genannt werden dabei meistens die langen Anfahrtwege in den Wald durch eine nicht ausreichende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Darüber hinaus wird ein Wald, der für Baumbestattungen genutzt wird, massiv umgestaltet. Es entstehen neue Wege und die in den Waldboden gestanzten Urnen enthalten Inhaltsstoffe, die es für gewöhnlich niemals in einem Wald geben würde. Bestatter und manche Experten teilen die Meinung der Umweltschützer allerdings nicht. Vor allem zur Wirkung der Asche bestehen unterschiedliche Auffassungen.

Um den möglicherweise negativen Folgen für einen Wald aus dem Weg zu gehen, können Baumbestattungen von einem Bestatter auch auf traditionellen Friedhöfen durchgeführt werden. Diese müssen allerdings einen intakten Bestand an Bäumen vorweisen können.

Der Vorteil eines traditionellen Friedhofs liegt in den kürzeren Anfahrtswegen durch eine wahrscheinlich bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und an den Wohnort der Hinterbliebenen. Die Bäume, die für eine Baumbestattung genutzt werden, haben eine eigene Friedhofssatzung und werden auf Karten eingezeichnet.

Bestatter bieten alternative Formen der Baumbestattung

Personen, die gerne nach ihrem Ableben an einem Baum begraben werden möchten, können einen Baum bereits zu Lebzeiten bei einem Bestatter auswählen und erwerben. Ein Wald, der für Bestattungen genutzt werden soll, steht laut Bestatter in der Regel für 99 Jahre dafür zur Verfügung.

Allerdings kann trotzdem kein Bestattungsinstitut eine geschützte Ruhezeit von 99 Jahren garantieren. Diese geschützte Ruhezeit liegt in der Regel bei 20 Jahren; kann aber je nach Bestattungsunternehmen variieren.

Bei äußeren Umständen wird kein Geld für den Erwerb eines Baumes erstattet. Der Käufer ist somit nicht vor Waldbränden, Stürmen oder einer Erkrankung des Baumes versichert. Eine Umbettung der Urne ist darüber hinaus ebenfalls nicht möglich und wird vom Bestatter nicht durchgeführt.

Anstatt direkt im Wurzelbereich eines Baumes kann eine Bestattung auch auf einer umliegenden Wiese erfolgen. Bei diesen Flächen handelt es sich meistens um Almwiesen, Berghänge und Täler.

Das Bestattungsrecht in Deutschland setzt hier allerdings sehr enge Grenzen. Je nach Rechtslage in einem bestimmten Bundesland ist bei dieser Form der Baumbestattung eine Beisetzung in einer Urne oder durch das Zerstreuen von Asche möglich.

Während Umweltschützer auch bei diesem Verfahren erhebliche Bedenken äußern, sprechen Urnenwaldbetreiber und Bestatter von einem ökologisch unbedenklichen Verfahren. Der ökologische Status der Baumbestattung wird kontrovers diskutiert.

Viele Personen, die eine eigene Baumbestattung planen, möchten gerne mehr Klarheit, was die möglichen Auswirkungen auf die Umwelt angeht. Schließlich liegt die größte Motivation einer Baumbestattung in der Liebe zur Natur, die nicht in Mitleidenschaft gezogen werden soll.

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