Warum viele Probleme schon vor dem Projektstart entstehen
Webdesign Projekte geraten häufig nicht wegen Technik oder Design ins Stocken, sondern wegen unklarer Vorgaben. Ein schwaches Briefing zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Projekt.
Je früher Fehler im Briefing entstehen, desto teurer werden sie später. Unklare Grundlagen führen zu Rückfragen, Korrekturen und Richtungswechseln im weiteren Verlauf.
Unklare Ziele und Erwartungen
„Wir brauchen eine moderne Website“ ist kein Ziel. Ohne klare Erwartungen fehlt dem Webdesigner die Grundlage für strategische und gestalterische Entscheidungen.
Ein gutes Briefing beantwortet die Frage, was die Website konkret leisten soll. Geht es um Anfragen, Terminbuchungen, Recruiting oder Imageaufbau. Diese Priorität beeinflusst Struktur, Inhalte und Nutzerführung.
Fehlt diese Zieldefinition, wird das Projekt zu einer Sammlung einzelner Wünsche statt zu einem klar ausgerichteten Konzept.
Zu wenig Informationen zur Zielgruppe
Viele Briefings beschreiben das Unternehmen ausführlich, aber nicht die Menschen, die erreicht werden sollen. Branche, Historie und Leistungen stehen im Vordergrund, nicht jedoch Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer.
Ohne Zielgruppe bleibt Gestaltung beliebig. Sprache, Bildwelt und Argumentation lassen sich nur dann präzise entwickeln, wenn klar ist, wer angesprochen werden soll.
Je konkreter Zielgruppen beschrieben sind, desto zielgerichteter kann die Website aufgebaut werden.
Inhalte werden unterschätzt
Texte, Bilder und Aussagen werden oft als Nebensache betrachtet. In der Realität bestimmen sie Struktur, Umfang und Aufwand maßgeblich.
Fehlende oder unfertige Inhalte führen zu Verzögerungen und Improvisation. Layouts müssen angepasst werden, weil Aussagen unklar oder zu umfangreich sind.
Ein realistisches Briefing berücksichtigt, wer Inhalte liefert, in welchem Umfang und bis zu welchem Zeitpunkt.
Widersprüchliche Anforderungen
Websites sollen gleichzeitig minimalistisch, erklärend, emotional und sachlich sein. Solche Widersprüche lassen sich nicht ohne Priorisierung auflösen.
Ein gutes Briefing entscheidet sich bewusst für eine Richtung. Es legt fest, was im Zweifel wichtiger ist und welche Wirkung im Vordergrund stehen soll.
Ohne diese Klarheit entstehen Kompromisse, die weder klar noch überzeugend wirken.
Zu viele Vorbilder ohne klare Richtung
Beispielseiten können helfen, verwirren aber oft. Besonders dann, wenn sie unterschiedliche Stile, Branchen oder Ziele verfolgen.
Wichtiger als einzelne Designbeispiele ist die dahinterliegende Absicht. Was genau gefällt daran. Die Struktur, die Bildsprache oder die Art der Ansprache.
Ein gutes Briefing erklärt, warum ein Beispiel relevant ist, statt nur Links zu sammeln.
Fehlende Entscheidungsstrukturen
Wer entscheidet was und wann. Bleibt das offen, entstehen Schleifen und Unsicherheit im Projektverlauf.
Gerade bei größeren Teams oder mehreren Beteiligten ist ein klarer Ansprechpartner entscheidend. Er bündelt Feedback und gibt verbindliche Freigaben.
Ohne diese Struktur verzögern sich Abstimmungen und das Projekt verliert an Tempo.
Wie ein gutes Briefing Projekte entlastet
Ein klares Briefing spart Zeit, reduziert Rückfragen und sorgt für realistische Erwartungen auf beiden Seiten. Es schafft eine gemeinsame Ausgangsbasis.
Viele der typischen Probleme im Projektverlauf lassen sich dadurch vermeiden, wie auch der Webdesign Projekt Ablauf zeigt. Struktur zu Beginn stabilisiert den gesamten Prozess.
Wer sich unsicher ist, ob die eigenen Vorstellungen ausreichen oder noch Lücken bestehen, profitiert oft davon, das Briefing vorab gemeinsam zu prüfen. Eine neutrale Einschätzung hilft, Erwartungen zu klären und spätere Korrekturen zu vermeiden.
Dieser Inhalt wurde sorgfältig erstellt und stammt aus der Redaktion von primaProfi. Mehr Infos unter Redaktion & Methodik.
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